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FREIE WÄHLER - Kandidat Andreas Hofmann / HAPPY VIBES

Aktuelles / Nachrichten

FREIE WÄHLER: Ökologie und Ökonomie sind keine Gegensätze

19. Juni 2019

Martin und Beleites: „Unser Grün ist bodenständig“

Für die FREIEN WÄHLER Sachsen stellen sich in der künftigen Politik zwei Fragen im Komplex: Wie wollen wir künftig leben und wovon? Klimaschutz ist wichtig, unsere Wirtschaft aber auch. Welcher Deutsche möchte auf Wohlstand verzichten, welcher Jugendliche auf stromintensive Streamingdienste? Diese Umfrage lohnt.
Ein Ausspielen von Rad- und Autofahrern wird abgelehnt. Mobilität hat bei der gemeinsamen Entwicklung von Stadt und Land Priorität. Ganz oben steht der ÖPNV. Er hat den geringsten Flächenverbrauch pro „Nutzer“. Außerdem stehen FREIE WÄHLER für Verlässlichkeit. Wer heute ein Auto kauft, möchte damit auch in 5 Jahren ohne Auflagen und Kritik fahren können. Wer auf erneuerbare Energien setzt, muss sich auf Förderprogramme und Zuschüsse über den angekündigten Zeitraum verlassen können. Wer in die Rentenkasse einzahlt, hat auch Auszahlungserwartungen. Die Politik darf nicht nach Kassenlage die Geschäftsgrundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens verändern. Genauso wenig hilfreich ist das auf kurzfristige Wahlerfolge ausgerichtete Framing der Grünen, die wie die AfD auf Angstmacherei setzen. Experten-Pro-Contra und anschließend kluge Sachentscheidungen, die auch das Ende bedenken, sind den FREIEN WÄHLERN lieber.

FW-Spitzenkandidatin Cathleen Martin und FW-Umweltexperte Michael Beleites sind sich einig: „Wir verstehen Umwelt als Lebensraum und als Lebensqualität. Für uns bedeutet Umweltpolitik, für einen Lebensraum einzutreten, in dem jeder Einzelne menschenwürdig und naturverträglich leben kann. Wir stellen uns der Verantwortung, kommenden Generationen eine lebenswerte sächsische Heimat zu hinterlassen. Wir werden Flächen entsiegeln, wollen je neuer bebauter Fläche eine gleich große Grünfläche hergestellt wissen, mehr Wildwiesen und Bäume pflanzen. Nicht jeder freie Quadratmeter muss an die Landwirtschaft gehen - Natur muss sich erholen können. Menschen auch, deshalb darf an Frischluftschneisen nicht gerüttelt werden. Auch Heimat und Umwelt sind für uns keine Gegensätze!
Es geht uns um ein neues Verhältnis zwischen Stadt und Land! Wenn wir frisches und gutes Essen aus der Region haben wollen, brauchen wir eine gesunde Vielfalt in der Landnutzung. Das bedeutet für uns in Sachsen: Wir brauchen hier deutlich mehr kleinteilige, bäuerliche Landwirtschaft! Mischkulturen statt Monokulturen. Kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe können höherwertige Kulturen anbauen. Sie beschäftigen mehr Menschen je Fläche und bringen mehr Wertschöpfung in die Dörfer. Es ist absurd, dass Sachsen Gemüse importieren muss! Wo mehr Menschen in der Landbewirtschaftung Arbeit finden, gibt es auch eine reichhaltigere Kulturlandschaft und eine größere Artenvielfalt. Mehr regionale Wirtschaftskreisläufe reduzieren Umwelt- und Straßenbelastungen. Ökologie und Ökonomie sind keine Gegensätze!

Auch der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wenn wir die Landgasthäuser wiederbeleben wollen, brauchen wir neben mehr Köche-Nachwuchs auch eine Landschaft mit Erholungswert – eine Kulturlandschaft, die diesen Namen verdient! Solange unser Land nicht auch dem Auge Nahrung und der Seele Kraft gibt, bleibt ein weiterer Tourismusschub aus. Genau dieser aber ist für ein Imageplus Sachsens notwendig.

Die Agrar-Wende, für die die FREIEN WÄHLER eintreten, ist eine Land-Wende in einem umfassenderen Sinn. Sie stellt nicht die Chemikalienfrage, sondern die Strukturfrage in den Vordergrund: Wir müssen zuerst den Wettbewerbsdruck abbauen, der auf der gesamten Landwirtschaft lastet und Landwirte zu einer ungesunden Konzentration und oft zu unverantwortlichem Arbeiten nötigt. Wir brauchen sehr wohl eine drastische Reduktion des Einsatzes von Ackergiften, eine Verkleinerung der Ackerschläge und ein Ende der wirklichen Massentierhaltung. Der Bio-Landbau darf nicht mit Bürokratie erstickt werden und er muss vor den Fehlentwicklungen der Agrarindustrialisierung geschützt werden. Aber eine Gesundung der immer noch DDR-geprägten Agrarstruktur kann erst eintreten, wenn die strukturelle Benachteiligung kleinerer bäuerlicher Betriebe beendet wird. Es muss Schluss sein mit der Flächenkoppelung der Agrarsubventionen nach dem Motto: „Wer hat, dem wird gegeben“.

Wir wollen die Würde der Dörfer zurückholen. Wenn das Dorf Dorf bleiben soll, müssen hier auch dörfliche Regeln gelten. Die Dörfer dürfen nicht länger nach den städtischen Maßstäben behandelt werden. Hier will man eigenverantwortlich Bäume pflanzen, schneiden und fällen dürfen. Hier haben Freiheit und Ruhe einen höheren Wert. Und, wenn wir kreativ und krisenfest sein wollen, brauchen wir eine Schule, in der auch wieder handwerkliche und gartenbauliche Fertigkeiten vermittelt werden!
Wir wissen, dass Agrarpolitik in Brüssel gemacht wird. Aber Sachsen kann sich über den Bundesrat und den Ausschuss der Regionen stark machen, wenn man denn Rückgrat hätte. Wir brauchen eine Politik für diejenigen, denen die Lebensqualität der Menschen hier wichtiger ist, als die Profite von Konzernen. Letztlich brauchen wir eine Rückübertragung des Politikfeldes der Agrarpolitik von der EU-Ebene auf die Bundes- und Landesebene. Nicht Globalisierung, sondern Regionalisierung ermöglicht eine politische Teilhabe der Menschen vor Ort!

Wenn wir über Tourismus Naturschutz und Wirtschaft in Einklang bringen wollen, brauchen wir auch eine gezielte Förderung von Kleinunternehmen! Und das bedeutet nicht nur eine steuerliche Entlastung, sondern vor allem eine Entlastung von zeitraubenden bürokratischen Dokumentationspflichten! Gastwirte und Handwerker, Gärtner und Bauern wollen einfach in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen – und nicht von überflüssigen Vorschriften erstickt werden!

Wir FREIEN WÄHLER wissen um die Grenzen des Wachstums. Auch wir wollen mittelfristig aus Kernenergie und Kohleverstromung aussteigen. Aber wir wollen das nicht um den Preis des Verlustes unserer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften! Solaranlagen gehören auf Dächer und nicht auf Feld und Wiese. Der Ausbau von Windanlagen muss begrenzt werden. Energiegewinnung aus Biomasse ist nicht „ökologisch“, solange sie zu einer Dominanz des pestizid-intensiven Mais- und Rapsanbaus führt. Wir brauchen eine Energiewende, die zu einer Verminderung von Umweltproblemen führt und nicht nur zu ihrer Verlagerung.
Wir setzen auf Effizienzsteigerungen in der Energieanwendung und wir sehen große Potenziale beim Energiesparen: Wir brauchen keine Straßenbeleuchtung an Feldwegen und nicht so viel Leuchtreklame in den Städten. Und wenn wir in Sachsen wieder wohnortnahe Grundschulen haben, können hier Millionen Autokilometer eingespart werden!

Beim Thema Digitalisierung setzen wir uns dafür ein, dass der Breitband-Ausbau auch in jedes Dorf kommt. Aber wir wollen Mensch und Natur vor den Risiken der Mobilfunkstrahlung schützen! Und wir müssen aufpassen, dass unsere Kinder nicht ganz von einer virtuellen Welt aufgesogen werden. Auch in der Verkehrspolitik setzen wir ökologische Akzente: Der Güterverkehr gehört auf die Schiene. Und die ländlichen Gebiete müssen stärker in den Nahverkehr eingebunden werden.

Umweltpolitik heißt für uns: Mehr Lebensqualität! Raus aus dem Wachstumswahn! Entschleunigung! Wir wollen den Druck herausnehmen aus all den Nötigungen zu einem ziellosen Schneller – Höher – Weiter. Lasst uns zur Ruhe kommen! Lasst uns eine Bank vor das Haus stellen und dort über die Dinge ins Gespräch kommen, die unsere ureigenen Belange sind - beim Bierchen, Weinchen oder Käffchen. Mehr Lebensqualität in und für Sachsen.“

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Rückfragen an:
FREIE WÄHLER Sachsen
Britta Kick
Landesgeschäftsstelle: Hoyerswerdaer Str. 28, 01099 Dresden
0351 - 841 65 775
Mobil - 0176 433 299 22
www.freiewaehler-sachsen.de